Gesellschaftliche Integration

Potentiale, Voraussetzungen und Hindernisse

Zusammenhalt

Foto: Hannah Busing on Unsplash
Zusammenhalt

Das Thema gesellschaftliche Integration ist eines der Kernbereiches des KomRex, seit der 2017 vorgenommenen inhaltlichen Erweiterung des Forschungsinstituts der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Diskurse und politischen Handlungsansätze zur Integration von Migrant*innen und Geflüchteten durch wissenschaftliche Erkenntnisse zu stärken ist eine Hauptaufgabe dieses Arbeitsbereichs. In diesem Bereich hat das KomRex eine regionale Ausrichtung. Im Fokus stehen zum Beispiel Diskriminierungserfahrungen internationaler Studierender an der FSU, die erfolgreiche Integration von Fachkräften in den Arbeitsmarkt in Thüringen, aber auch eine verbesserte Repräsentation marginalisierter ostdeutscher Gruppen in der bundesdeutschen Elite. In der Forschung sollen Zielgruppen in den Blick genommen werden, die aufgrund anderer Merkmale von gesellschaftlichen Prozessen ausgeschlossen werden oder den Verlust gesellschaftlicher Anerkennung fürchten.

Zu unseren Aufgaben im Bereich gesellschaftliche Integration zählen:

  • Monitoring von Diskriminierungserfahrungen internationaler Studierender an der FSU
  • Gelingungsbedingungen für eine erfolgreiche Integration von internationalen Studierenden und Fachkräften in den Arbeitsmarkt in Thüringen
  •  Untersuchung der Repräsentation marginalisierter ostdeutscher Gruppen in der bundesdeutschen Elite
  • Durchführung von einschlägigen Forschungsarbeiten und Evaluationen
  • Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in Politik, Praxis und die Zivilgesellschaft hinsichtlich Potentialen, Voraussetzungen und Hindernissen im Bereich gesellschaftliche Integration

Teil unserer Transfer Arbeit ist es, Beratung und wissenschaftliche Expertise im Themenfeld gesellschaftliche Integration und zu Integrationspotentialen, -voraussetzungen und -hindernissen anzubieten. Haben Sie Fragen zu diesen Themen? Dann wenden Sie sich gerne an uns.

 

Publikationen im Themenschwerpunkt:​ "gesellschaftliche Integration"

  • Kleinschmitt, A. (2024). Research on psychotherapy for refugees in Germany: A systematic review on its transdisciplinary and transregional opening. Transcultural Psychiatry. Online first. https://doi.org/10.1177/13634615231187255Externer Link
  • Beelmann, A., Noack, P., Dingfelder, J., Schmidtke, F., Lutterbach, S. & Schulz, A. (2019). Thüringen-Monitor Integration. Lebenslagen, EInstellungen und Perspektiven von Geflüchteten. KomRex, Friedrich-Schiller-Universität Jena. Downloadpdf, 8 mb
  • Best, H. (2019). Zwischen Individualisierung und Zusammenhalt - Ein Blick auf die Gesellschaftsentwicklung Ostdeutschlands. Vortrag im Thomasforum am 13. März 2019. Download
  • Beelmann, A.; Dingfelder, J., Lutterbach, S., Noack, P., Schmidtke, F. & Schulz, A. (2018). Integration erfolgreich gestalten. Einstellungen und Orientierungen syrischer Flüchtlinge in Thüringen. KomRex, Friedrich-Schiller-Universität Jena. Downloadpdf, 3 mb
  • Salheiser, A. (2018). Zusammenhalt, Gerechtigkeitswahrnehmung und die Akzeptanz von Minderheiten in Thüringen. In Wissen schafft Demokratie. Schriftenreihe des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ), Jena, 3. Band, Juli 2018, S. 28–36. https://doi.org/10.19222/201803/03Externer Link
  • Albrecht, Y. (2017). Gefühle im Prozess der Migration: Transkulturelle Narrationen zwischen Zugehörigkeit und Distanzierung. Springer Fachmedien. https://doi.org/10.1007/978-3-658-17039-4Externer Link
  • Best, H., Niehoff, S., Vogel, L. & Salheiser, A. (2017). Politische Kultur im Freistaat Thüringen. Thüringens ambivalente Mitte: Soziale Lagen und politische Einstellungen: Ergebnisse des Thüringen-Monitors 2017. KomRex, Friedrich-Schiller-Universität Jena. Downloadpdf, 18 mb
  • Salheiser, A. (2017). Weltoffen oder fremdenfeindlich? Die Einstellungen der Thüringer Bevölkerung gegenüber Asyl, Migration und Minderheiten. In Wissen schafft Demokratie. Schriftenreihe des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ), Jena, 1. Band, April 2017, S. 60–71. https://doi.org/10.19222/201701/6Externer Link